Einführung in den Google Tag Manager

Einführung in die Arbeit mit dem Tag Manager

Der Google Tag Manager ermöglicht es uns neuen Code direkt auf der Webseite einzubinden, ohne dass die IT tätig werden muss. Wenn du mehr wissen willst, lies meinen Blogpost über die Vor- und Nachteile des Google Tag Managers. Im Folgenden erkläre ich die grundsätzliche Funktionsweise des Tag Managers.

Weiterlesen

Zahlungsanbieter als Conversiondiebe in Google Analytics

Der Conversiondieb und die Online-ZahlungsanbieterWenn du Zahlungsanbieter in deinem Shop verwendest, kann dir Google Analytics diese Conversion falsch den Quellen zuordnen. Was du dagegen tun kannst, erklär ich dir in diesem Artikel. Unter dem Titel „Den Conversiondieben auf der Spur“ habe ich dazu einen Vortrag bei der Analytics Challenge auf dem Google Analytics Summits von trakken gehalten.

Hinweis: Diese Anleitung richtet sich an fortgeschrittenen Google-Analytics-Nutzer… wenn du nicht weißt, was du tust, solltest du entweder jemanden beauftragen, der das kann, oder noch ein wenig lernen 😉 Alles auf eigene Gefahr! Fragen in die Kommentare.

Paypal, sofort.com und andere „normale“ Zahlungsanbieter

Eigentlich ist es Standard, aber da diese Fehlerquelle bei meinen Audits immer wieder auftaucht, erwähne ich sie hier nochmal: Damit Paypal.com, sofort.com oder ähnliche nicht als Quelle auftauchen, müssen die entsprechenden Domains in die Verweis-Ausschlussliste von Google Analytics eingetragen werden.

Verweis-Ausschlussliste.png

ACHTUNG: Die Verweisausschlussliste nicht für Spam-Traffic nutzen! Denn so entfernst du nur die Quelle, nicht die Seitenaufrufe an sich.

Mehr Sicherheit durch neue Authentifizierungsverfahren

Damit Kreditkartenzahlungen sicherer werden, haben sich die Kreditkartenfirmen neue Verfahren ausgedacht: 3d secure (Visa) und secure code (Mastercard).

(Zum Thema, ob diese Verfahren Conversion-Killer sind, werde ich mich hier nicht äußern. Aber ein Tipp: Prüf mal dein Daten… 😉 )

Hundert, ach was: Tausende Domains!

Das Problem bei diesen neuen Verfahren – aus der Sicht des Web-Analysten: Jede Bank nutzt eine eigene Sub-Domain für die Authentifizierungsseite:

 

3d-secure.png

Ich kenne Kollegen, die haben bisher einige hundert, wenn nicht sogar über tausend Domains in die Verweisausschlussliste eingetragen. Damit du schnell herausfinden kannst, ob dein Google Analytics-Konto betroffen ist, habe ich hier ein Tool für die Schnellanalyse bereitgestellt: https://toolbox.zedwoo.de/conv-diebe/

 

Und? Wie sieht es bei dir aus? Hast du viele Domains der Zahlungsanbieter in deinen Daten? Das kann nicht im Sinne des Erfinders sein! Deshalb habe ich beim Analytics Summit meinen automatisierten Weg des Ausfilterns gezeigt. Und den verrate ich jetzt auch dir!

Erkennen der Domains

Die Domains lassen sich recht leicht erkennen. Denn in der Regel haben sie einen von drei Bestandteilen im Domain-Namen:

–          3d-secure

–          3dsecure

–          Securecode

Aus diesen dreien machen wir ein Suchmuster, das so aussieht: (3d-?secure|securecode).

Da in der Verweis-Ausschlussliste keine Regex benutzt werden kann, zeige ich hier einen Weg mit dem Google Tag Manager auf. Die Lösung läßt sich aber mit ein wenig Aufwand auf alle anderen Tracking-Techniken übertragen.

Javascript für das Leeren des Verweises

Inspiriert wurde ich von Simo Ahavas Skript, sein Skript hat aber nur das Verhalten der Verweis-Ausschlussliste als Funktion. Wir brauchen ein wenig mehr. Deshalb: Beim Aufruf der Website wird geprüft, ob der Verweis auf das Suchmuster passt. Wenn das Muster passt, gibt die Javascript-Funktion als Wert „null“ (also nichts) zurück. Ansonsten wird der Original-Verweis zurückgeschrieben.

https://gist.github.com/Michaelcgn/83803c6391c02a3c79d2e921afb44ce6

Setzen des Referers in Google Analytics

In Google Analytics setzen wir einfach den Verweis mit Hilfe der Variablen. [###Screenshot]

ga_pageview.png

Und schon sind wir fertig. Ab sofort werden alle Conversiondiebe unschädlich gemacht. ACHTUNG: Bitte nicht live stellen, ohne es vorher zu testen.

Traffic von Facebook, Twitter & Co in Google Analytics messen

Das Soziale Netz wächst und verändert sich – kommst du mit deinen Daten hinterher? Bild: Icons vieler Sozialer Netze

Google Analytics kann immer weniger Traffic aus den Sozialen Netzwerken messen – und da ist übel! Dabei hat Google Analytics einen gut aufbereiteten Social-Media-Bericht. Aber viele Neuerungen wie SSL, Apps und Co. machen dem Datensammler das Leben schwer. Dieser Post zeigt dir, wie wieder mehr Daten in Google Analytics ankommen.

Das Problem

Früher war alles besser: Immer wenn jemand bei Facebook oder Twitter einen Link klickte, wurde vom Browser die verweisende Seite (Stichwort „Referrer“) übergeben. Das geschah unsichtbar im Browser. Diese verweisende Seite konnte in Web-Analyse-Programmen wie Google Analytics genutzt werden, um einen Besucher einer Quelle zuzuweisen. So wusste Analytics zum Beispiel, wenn ein Besucher von facebook.com kam.

Aber immer öfter kommt Traffic auf deiner Website an, der keine verweisende Website überträgt. Das kann an mehreren Ursachen liegen: SSL-Verschlüsselung kann die Übertragung verhindern, aber auch wenn die Facebook- oder Twitter-App genutzt wird, wird keine verweisende Seite übertragen. Auch manche URL-Shortener verschleiern die echte Herkunft. Dabei benötigen wir die verweisende Seite, um zu wissen, wie gut unser Facebook-Post performt.

Die Lösung

Zum Glück gibt es eine Möglichkeit, wie du messen kannst, wie viele Besucher dein Facebook-Post bringt. Es geht um normale Posts wie diesen:

fb-post-example

Facebook zeigt dir an, wie viele Likes du bekommen hast und auch wie viele deinen Post gesehen haben. Aber Facebook verrät dir nicht, was die Besucher auf deiner Web-Seite gemacht haben. Dafür musst du die zu teilenden Links mit den UTM-Parametern taggen. So werden die Daten auch dann übertragen, wenn jemand den Post in einer App sieht und dort auf den Link klickt. Eine genaue Erklärung findest du in meinem Blogpost über die UTM-Parameter.

Der Link zum obigen Facebook-Post sieht mit UTM-Parametern folgendermaßen aus:

http://toolbox.zedwoo.de/url-builder/?utm_source=facebook.com&utm_medium=social&utm_campaign=beta

Sieht kompliziert aus? Keine Sorge, ist alles kein Hexenwerk. Ich zeige dir im Folgenden Schritt für Schritt, wie es geht.

Quelle (utm_source)

Wenn der Post auf Facebook erscheint, gibst du als Quelle „facebook.com“ an, wenn er auf Twitter erscheint, entsprechend „twitter.com“. So einfach ist das:

utm_source=facebook.com

Medium (utm_medium)

Wenn du einen Link taggest, der in einem normalen Social-Media-Kontext erscheint, gibst du immer als „utm_medium“ „social“ an. Also so: „utm_medium=social“. Es gibt viele, die sagen, dass du da auch etwas anderes einsetzen kannst (u.a. der von mir sehr geschätzte Neil Patel), aber wenn da nicht „social“ als Parameter steht, kann Analytics es nicht den sozialen Netzwerken zuordnen. Deswegen tragge bitte ein:

utm_medium=social

Kampagnenname (utm_campaign)

Als Kampagnenname bietet sich bei Blogposts der Titel des Blogposts an. Als Leerzeichen nimmst du entweder „+“ oder die entsprechende Codierung „%20“. Das sieht dann so aus:

utm_campaign=social+traffic+messen

Kampagnencontent (utm_content)

Besonders wenn du mehrere Twitter- oder Facebook-Posts zu einem Blogpost planst, ist es sinnvoll, den Parameter für den Kampagnen-Content zu füllen. Entweder kannst du dort durchnummerieren oder sprechende Bezeichnungen einsetzen.

utm_content=erstes+post

URL-Shortener

Da die URL sehr lang werden kann, bietet sich ein URL-Shortener wie Bit.ly oder Google an.

Fazit

Wenn alle Parameter sauber gesetzt sind, wirst du schon bald deine Facebook-Besucher in Google Analytics besser auswerten können.

Bonus: Tooltip

Um dir die Arbeit zu vereinfachen, habe ich ein kleines Tool online gestellt. Es generiert für dich die passende URL und schickt diese auch gleich durch den URL-Verkürzer von Google. Du findest das Tool hier: Google Analytics UTM Url-Builder 

Viel Spaß beim Taggen!

Weshalb du deinen E-Mail-Traffic tracken solltest und wie es geht

Sie haben Post! Bild: Viele Brief-Icons im Hintergrund.

Vielen ist nicht bewusst, wie wichtig es ist, auch Klicks aus E-Mails als eigenen Kanal zu betrachten. Dabei ist zu beachten, dass neben dem Newsletter auch Bestellbestätigungs- oder Support-E-Mails interessant sind. Wer nicht die Klicks aus seinen E-Mails trackt, der verpasst viel: Nämlich die korrekte Zuordnung des Besuchers zum richtigen Kanal. Aber es ist gar nicht so einfach, diese E-Mails zu tracken.

E-Mails sind aus dem Online-Marketing nicht mehr wegzudenken: Seien es Bestellbetätigungen, Auftragsbestätigungen oder einfache Support-E-Mails. Außerdem enthalten viele E-Mails Links zur eigenen Website – und von denen willst du wissen, ob sie jemand klickt! Es gibt zwei Möglichkeiten herauszufinden, welchem Kanal Google Analytics diese Zugriffe standardmäßig zuordnet.

Klicks im E-Mail-Programm

Wenn ein Nutzer in Outlook oder Apple-Mail auf einen Link klickt, weiß Google Analytics nicht, dass der Besuch über einen E-Mail-Link kam. Google sortiert den Besucher in die Quelle „Direkt“ ein. Also die Quelle, die besagt, dass der Benutzer entweder die URL direkt eingegeben hat oder ein Lesezeichen genutzt hat. Das entspricht aber nicht der Wahrheit.

Klicks im Webmailer

Wird in Webmailern wie GMX, Web.de, t-online oder ähnlichen auf einen Link geklickt, erscheint die jeweilige Web-Domain entweder als „Verweiszugriff“ oder gar nicht.

Screenshot aus Google Analytics mit Webmailern

Das hängt von der Weiterleitungsmethode des Webmail-Anbieters ab. Auch bei diesen E-Mails wissen wir nicht, dass es eine Reaktion auf eine von uns geschickte E-Mail ist und das ist ärgerlich, sehr ärgerlich. Aber zum Glück gibt es eine Lösung. Sie heißt: UTM!

UTM-Parameter nutzen

Damit die E-Mail-Links trackbar werden, nutzen wir die UTM-Parameter. Wie diese funktionieren und genutzt werden habe ich ausführlich in einem UTM-Blogpost beschrieben.

Tracking von Newsletterlinks

Die meisten tracken ihre Links in Newslettern standardmäßig, denn Anbieter wie Mailchimp oder Cleverreach ermöglichen die Nutzung der UTM-Parameter mit einem Klick. Bei Mailchimp findest du die Funktion im Setup einer Kampagne unter Tracking:

Screenshot aus Mailchimp zur Kampagneneinstellung

Screenshot aus den Kampagneneinstellungen bei Mailchimp. Auch der Kampagnenname wird direkt mit eingetragen.

Tracking von E-Mails aus Shopsystemen, WordPress u.a.

Für verschiedene Systeme gibt es Plug-ins oder Add-ons, die dir das Tagging abnehmen. Zum Beispiel für Magento das hier: https://github.com/waxim/magento-utm

Hinweis: Wer weitere Lösungen weiß, bitte ab damit in die Kommentare, ich ergänze den Blogpost gerne.

Tracking von E-Mails aus anderen Systemen

Für alle Systeme, für die es keine Plug-ins gibt, sowie für E-Mails aus Outlook, dem CRM oder anderen Lösungen gibt es eine Alternative: Du nutzt einfach einen anderen E-Mail-Ausgangsserver! Zum Beispiel Mandril von Mailchimp.

Mandrill für UTM-Tagging nutzen

Mandrill ist die Lösung für den Versand von Transaktions-E-Mails von Mailchimp. Du kannst Mandrill auch einfach dazu nutzen, alle Links zur eigenen Domain mit UTM-Parametern anzureichern.

Hinweis: Neben Mandrill gibt es bestimmt noch andere Anbieter. Wenn du weitere Anbieter kennst, schreib sie doch bitte in die Kommentare.

Du aktivierst Mandrill im Mailchimp-Account unter dem Reiter „Transactionals“. Nachdem du deine Absender-Domain verifiziert hast, machst du dich an die Verarbeitungsregeln. Ziel ist es, in diesem Beispiel, alle Links einer Bestellbestätigungs-E-Mail vom Shopsystem mit dem Kampagnennamen „bestellbestaetigung“ zu taggen.

Das bedeutet, wenn die E-Mail von der Absenderadresse shop@zedwoo.de kommt und die Betreffzeile exakt mit „Zedwoo.de: Neue Bestellung“ beginnt, dann wird die Ersetzung vorgenommen. Und zwar werden bei allen Links, die auf www.zedwoo.de verweisen, die UTM-Parameter wie folgt gesetzt:

utm_source=transactional

utm_medium=email

utm_campaign=bestellbestaetigung

Screenshot: Rule-Mandril-Analytics-Bestätigung

Sobald im Shopsystem als E-Mail-Server der SMTP-Server von Mandrill angegeben wird, werden alle E-Mails mit diesen Tags versehen.

Genauso kannst du mit allen ausgehenden E-Mails vorgehen. Je nach E-Mail-Adresse und Betreff vergibst du unterschiedliche Kampagnennamen und kannst so in Google Analytics direkt zurückverfolgen, welche Kampagne welche Interaktion auf der Website nach sich gezogen hat.

Wie dir Google Analytics wirklich verrät, woher deine Besuche kommen

Bist du dir sicher, woher deine Besucher kommen?Jeder Seitenbetreiber möchte gerne wissen, welche Maßnahmen am meisten gebracht haben. Ob die Banner-Kampagne wirklich für neue Kunden oder die Facebook-Kampagne für neue Newsletter-Abonnenten gesorgt hat. Mit ein bisschen Hilfe kannst du in Google Analytics jede einzelne Kampagne zurückverfolgen. Die Lösung heißt Tags und UTM!

Lösung: UTM-Parameter

Genau für diesen Zweck gibt es bei Google Analytics die UTM-Parameter. UTM steht dabei für Urchin Tracking Monitor. Urchin Tracking Monitor war der Name von Google Analytics, bevor Google es gekauft hat. Die meisten setzen UTM-Parameter  nur für Adwords ein, aber es lohnt sich auch für alle anderen Kanäle. Egal, ob du deinen Inhalt per FB-Ad, Banner oder über deine Social-Media-Kanäle bewirbst – immer setzt du die UTM-Parameter ein! Nur so weißt du am Ende, welcher Kanal wie gut funktioniert!

Die Parameter sind dir bestimmt schon mal über den Weg gelaufen. Die URLs sehen dann so aus:

Die Werte der Parameter findest du in Google Analytics unter anderem im Bereich Akquisition.

Anhand der Parameter werden die Besucher in die unterschiedlichen Kanäle einsortiert. Solange du keine Veränderungen vornimmst, nutzt Google Analytics das Default Channel Grouping.

Folgende Parameter gibt es

Damit du jede Kampagne möglichst genau auswerten kannst, gibt es insgesamt vier Parameter. Eigentlich gibt es auch noch einen fünften für Suchbegriffe (“utm_keyword”), den lasse ich aber hier außen vor, weil der bei selbst zu taggenden Kampagnen eigentlich nie vorkommt. Damit keine Fehler passieren, solltest du alle Parameter immer in Kleinbuchstaben schreiben!

Die Quelle der Kampagne

„utm_source“ gibt die Quelle der Kampagne an. In der Regel nimmst du die Domain, auf der der Link erscheint. Beispiel: Ein Banner auf spiegel.de bekommt als Parameter dann „spiegel.de“. Wenn ich aber Links eines Werbenetzwerkes tagge, nehme ich die Domain des Netzwerkes. Beispiel: Ich habe eine Kampagne bei affili.net laufen, dann trage ich an der Stelle affili.net ein. Eine große Ausnahme dabei sind Links in E-Mails. Die werden mit der Art der E-Mail bezeichnet. Beispiel: Tagge ich meine Links im Newsletter, dann lautet der Parameter „newsletter“, bei transaktionalen E-Mails wie aus dem Shopsystem lautet der Tag “transactional”.

Die Art der Quelle

Mit „utm_medium“ gibst du die Art der Quelle an. Trage die Quelle immer sorgfältig ein, denn Google ordnet so die Kanäle zu:

Alles, was nicht zugeordnet werden kann, landet unter „other“.

Tabelle Medium => Kanal

Der Kanal kann übrigens wechseln: Ein Link auf Facebook kann in einem Post „social“ sein. Wenn es aber eine Anzeige ist, gehört er zu „banner“ oder „cpc“. Je nachdem, was du zählst.

Der Name der Kampagne

Um die einzelnen Kampagnen zu unterscheiden, kannst du einen Kampagnennamen vergeben. Wenn ich auf Blogposts verlinke, nehme ich in der Regel den ersten Teil des Titels. Die Namenswahl sollte eindeutig sein, so dass du ohne großes Nachdenken weißt, welche Kampagne gemeint ist. Für dieses Blogpost würde ich den Parameter auf „utm#tutorial“ setzen. Dabei solltest du das Leerzeichen durch „+“ ersetzen. Das wird dann in Google Analytics wieder zu einem Leerzeichen.

Feine Differenzierung: Content

Zur noch feineren Differenzierung kannst du den Parameter „utm_content“ einsetzen. Das macht dann Sinn, wenn es unterschiedliche Links gibt, in denen sich die ersten drei Parameter gleichen, aber trotzdem noch unterschieden werden sollen. Beispiel: In einem Newsletter kann es durchaus mehrere Links zur Startseite geben: Im Logo, im Text und am Ende der E-Mail. Und um genau zu analysieren, welcher Link nun geklickt wurde, kannst du dann den Parameter auf „logo“, „text“ oder „footer“ setzen. Alternativ kannst du auch die Links durchnummerieren. Ich nehme den Parameter, um bei Social-Media-Posts die Tage seit Veröffentlichung des Blogposts zu übergeben.

Hübscher machen: URL-Shortener

Wenn alle Parameter gesetzt sind, ist die URL sehr lang und, wie ich finde, nicht besonders schön.

Ich empfehle dir daher, einen URL-Shortener zu verwenden. Bit.ly oder auch der Google-URL-Shortener leisten dabei gute Dienste.

Tooltip: URL-Builder

Da dem Anwender bei der händischen Generierung der URL viele Fehler unterlaufen können, hat Google ein Formular zur Verfügung gestellt:

https://support.google.com/analytics/answer/1033867?hl=de

Sicherer & hübscher: Mein URL-Builder – für dich!

Allerdings: der Google URL-Builder hat für meinen Geschmack noch zu viele Fehlerquellen. Deswegen habe ich selber einen entwickelt – und der spart auch noch Zeit! Bei meinem URL-Builder können nur die utm_medium’s ausgewählt werden, die Google Analytics auch einem Kanal zuordnen kann. Zusätzlich erhältst du am Ende auch direkt die Short-URL. Probiere es einfach mal aus:
http://toolbox.zedwoo.de/url-builder/

Du hast Hinweise, Tipps oder auch Fragen? Dann ab damit in die Kommentare!

Referral-Spam: Keine Verweis-Ausschlussliste bei Google Analytics

Referral- oder Verweisspam ist total doof! Es gibt mehrere Mittel und Wege, um diese Störenfriede aus Google Analytics zu entfernen. In einigen Blogs wird die Verweis-Ausschlussliste empfohlen. Wenn ich solche Tipps auf Blogs lese, möchte ich mich am Liebsten unter meinen Schreibtisch verkriechen und bitterlich weinen. Ich habe mich aber entschieden, meine Tränen zu unterdrücken und in diesem Post zu erklären, warum diese Methode nicht hilft.

Weiterlesen

Ausgehende Links mit Google Analytics und dem Tagmanager tracken

Im Web-Controlling ist es nicht nur spannend, welche eigenen Seiten besucht werden, sondern auch, wo es anschliessend hin geht. Deshalb sollte jeder auch die ausgehenden Linkklicks tracken. Und genau das zeige ich in diesem kleinen Tutorial: Wie tracked man die ausgehenden Links mit dem Tagmanager ohne Änderungen am Quelltext oder der Programmierung der Seite vorzunehmen. Weiterlesen

So machst Du es Dir einfacher: Google Analytics Lösungsgalerie

Dass man das Rad nicht immer wieder neu erfinden muss, ist in den meisten Köpfen angekommen. Während man bei WordPress ganz selbstverständlich Templates benutzt, machen es aber die Wenigsten bei Google Analytics. Aber für Google Analytics gibt es eine tolle Lösung. Aber wie mir in Gesprächen immer wieder auffällt, wissen viele noch nicht einmal von dieser Quelle der Inspiration. Und diejenigen, die die Quelle kennen, wissen ihren Wert oftmals nicht zu schätzen. Weiterlesen

Dashboards und benutzerdefinierte Berichte für eCommerce-Sites (Google Analytics)

Anläßlich meines Vortrags beim ConversionBarCamp veröffentliche ich hier jetzt ein Dashboard und 3 benutzerdefinierte Berichte für eCommerce-Websites, die das Warenkorbtracking benutzen.

Dashboard

Downloadlink: eCommerce Dashboard
Einfach draufklicken und dem entsprechendem Profil zuweisen. Weiterlesen

Fancy Dashboards mit Google Analytics für Blogs

Google Analytics bietet viele Funktionen, um Websites genauer zu analysieren. Besonders die benutzdefinierten Variablen bieten ein großes Potential. Dafür muss man aber den Analytics-Code ändern. Wie man im Quelltext vieler Websites sehen kann, machen das nur wenige. Das ist ab heute vorbei; mit dieser Anleitung bastelst du dir in 5 Minuten ein detailliertes Tracking. Versprochen!

Wenn dich Änderungen am Google-Code nicht interessieren, und du einfach nur eine feine Übersicht in Google-Analytics haben möchtest, dann installiere dir dieses Dashboard:

 Blog Dashboard (Really Simple)

(einfach draufklicken und dem entsprechenden Google-Analytics-Profil zuweisen. Fertig.) Weiterlesen